Rezension Lauren Strasnick – Heartbreak Letters. 16 Gründe, dich zu hassen

Autor: Lauren Strasnick
Titel: Heartbreak Letters. 16 Gründe, dich zu hassen
Herausgeber: Ravensburger Buchverlag
Datum der Erstveröffentlichung: 04. April 2018
Buchlänge: 288 Seiten
Titel der Originalausgabe: 16 ways to break a heart
ISBN: 3473401625
Preis: HC 15,00€ / eBook 11,99€
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 Dieser Beitrag enthält Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt 

 

 

Ihr erstes Date im Lieblingscafé, Küsse unter dem Sternenhimmel – romantischer hätte Dans und Natalies Liebesgeschichte nicht anfangen können. Doch jetzt, ein paar Monate später, will Dan nichts mehr mit seiner Psycho-Ex zu tun haben. Nat schickt ihm verstörende Briefe, in denen sie ihn als miesen Betrüger hinstellt. Dan wird das Gefühl nicht los, dass Nat einen heimtückischen Racheplan verfolgt…

 

 

Ich persönlich finde es sehr schwierig dieses Buch zu bewerten, da ich hin- und hergerissen bin ob ich es nun mochte oder nicht. Es gibt so viele Punkte, die ich weder nachvollziehen noch verstehen konnte, aber eins nach dem anderen.

Zunächst hat mich der Klappentext etwas irritiert. Durch ihn hatte ich ein komplett falsches Bild von Natalie bekommen, das sich auch während des Lesens nicht wirklich aus meinem Kopf lösen wollte. Ich war gegenüber den beiden Hauptprotagonisten so voreingenommen und genau das hat mir die Story etwas verhagelt. Für mich war Natalie dadurch die irre Ex, die ihren Freund komplett zu Unrecht tyrannisiert und Dan der Heilige, der für diesen Umstand gar nichts kann.

Das Buch, sowie jedes neue Kapitel, beginnt mit Briefen, die stets von Natalie an Dan gerichtet sind. In diesen beschreibt sie besondere Momente und Vorkommnisse in ihrer offensichtlich gescheiterten Beziehung und erklärt, wie sie sich damals gefühlt und gewisse Dinge wahrgenommen hat.
Danach springt man in die Gegenwart zu Dan und erfährt wie er auf die Vorwürfe reagiert und mit welchen Gefühlen er zu kämpfen hat.
Normalerweise mag ich solche speziellen Arten von Geschichten sehr gerne, aber hier hat es dazu geführt, dass ich überhaupt keinen Zugang zu den Charakteren gefunden habe und ab der Hälfte wollte ich das auch nicht mehr. Die beiden waren mir schlichtweg egal und unsympathisch noch dazu.
Aber vielleicht war genau das auch das Ziel der Autorin? Eine Liebe aufzuzeigen, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Eine Liebe, die nicht nur durch die rosarote Brille betrachtet wird, sondern auch die hässlichen Seiten aufzeigt.
Denn egal wie negativ meine Rezension hier gerade auch klingen mag, eins hat Lauren Strasnick geschafft: Selbst oder gerade nach dem Ende hat mich das Buch noch stundenlang beschäftig.
Hätte ich anders reagiert? Verhält man sich wirklich so wenn man verliebt ist?

Und genau dieser Zwiespalt zwischen absolut unsympathische Protagonisten und vielleicht war das aber auch alles so gewollt hat mir die Bewertung nicht einfach gemacht.

 

 

Wenn ihr dieses Buch lesen wollt macht es. Bildet euch eure eigene Meinung und geht vor allem unvoreingenommen an die Story und an Dan und Natalie heran.
Nehmt euch Zeit und lest auch zwischen den Zeilen, denn ich bin sicher, dass „Heartbreak Letters“ auch viele begeistert.

 

 

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank an den Ravensburger Buchverlag

 

Über die Autorin

Quelle

Lauren Strasnick wuchs in Connecticut, USA, auf und lebt heute in Los Angeles in Kalifornien. Sie hat am Emerson College und am California Institute of the Arts studiert und gibt inzwischen selbst Literaturkurse in LA. Sie hat bisher vier Bücher veröffentlicht, die in vier Sprachen übersetzt wurden.

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