Rezension Heike Knauber – Najaden: Siegel des Meeres

Autor: Heike Knauber
Titel: Najaden: Siegel des Meeres
Herausgeber: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Datum der Erstveröffentlichung: 21. Mai 2018
Buchlänge: 608 Seiten
ISBN: 3734161436
Preis: Broschiert 15,00€ / Ebook 11,99€
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 Dieser Beitrag enthält Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt 

 

 

Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasyabenteuer.

In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes – doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird …

 

 

Heike Knauber hat mit ihrem High Fantasy Roman “Najaden“ eine gut durchdachte Welt erschaffen, die sich in erster Linie aus einer Kombination von orientalischer und griechischer Mythologie zusammensetzt.
Fürsten, Sultane, weite Wüsten und Nymphen, die aus Mensch und Tier bestehen ohne dabei allzu abgedreht zu wirken, und Ortsbeschreibungen, die ein wahres Kopfkino entfachen.
Anfangs hatte ich zwar ein paar Schwierigkeiten in die Story hineinzufinden, da viele kulturelle Begebenheiten mit neuen Begriffen auf mich einprasselten, aber schon nach ein paar Seiten (und dem hilfreichen Glossar am Ende des Buches) war ich voll und ganz in der Geschichte und dem Reich Aššu versunken.

Doch egal wie fantastisch ich den Schreibstil von Heike Knauber finde und wie atemberaubend diese Welt auch sein mag, irgendwann kam ich an einen Punkt, der mir das Lesevergnügen leider deutlich genommen hat.
Schon zu Beginn war mir Abu Sayaf, einer der Hauptfiguren und Sohn des Sultans, nie wirklich sympathisch, aber seine Entwicklung und Handlugen ließen sich mit meinem Gewissen bald gar nicht mehr vereinbaren.
Meliaé wird von ihm entführt, geschlagen und gegen ihren Willen berührt und trotz der Bemühungen die Hintergründe und Motive ansatzweise zu beleuchten, die Sayaf zu diesen Taten bewogen haben, ist und bleibt es nicht richtig.
Aber nicht nur der Sohn des Sultans, so ziemlich jeder männliche Protagonist verhält sich frauenfeindlich, brutal und aggressiv (und bis zu einem gewissen Punkt kann ich das auch vertreten denn so ist auch unsere Welt zum Teil nun mal) und von Buchseite zu Buchseite hat mir genau das die Geschichte ruiniert.

 

 

Najaden ist ein durchaus interessantes High Fantasy Buch mit viel Potential. Durch die extremen und zu real wirkenden Gewaltszenen kann ich es aber nur begrenzt weiterempfehlen.

 

 

♥ Vielen Dank an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar! ♥

 

 

Über die Autorin 


Quelle: Randomhouse

Heike Knauber, 1967 geboren, lebt mit ihrer Familie in Schwalbach an der Saar. Ein Jahrzehnt war sie im Vertrieb für einen multinationalen Softwareentwicklungskonzern tätig, heute bereist sie als dolmetschende Assistentin für einen Industriekonzern Europa. Daneben hat sie sich der Phantastik verschrieben. Inspiriert von den großen Meistern der Fantasy wie J.R.R. Tolkien, George R.R. Martin, aber auch Bernhard Hennen und Kai Mayer hat die Autorin mit ihrem Debüt Najaden – Das Siegel des Meeres eine ganz eigene fantastische Welt erschaffen.

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